Immunologie und Allergologie

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Gedächtnisprotokoll aus der Heilprakitker Ausbildung von Bernd Yodprang

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1. Einführung
Der menschliche Organismus, Körper, entwickelte sich aus einer Omnipotente Stammzelle, das
sind so zu sagen Adam und Eva aller Zellen, die alles kann. Alles vermögend, alles könnend. Aus
ihr entstehen alle Zellen des Organismus: z.B. Gewebe, Organe, Muskeln, Drüsen, Blut, Haarwurzeln, Haut, etc.

 

Diese Omnipotente Stammzelle stammte aus einer befruchtete weibliche Eizelle (Eva) und den
Samenzellen des Mannes (Adam). Nachdem die weibliche Eizelle von den Samenzellen des
Mannes befruchtet wurde fängt sie an sich zu teilen, aus einer wurden zwei, aus zwei wurden vier,
aus vier wurden acht Zellen und so weiter. Die geteilten Zellen differenzieren sich. D.h. Aus den
einen Zellen wird die Leber gebildet, aus anderen die Arme und Hände und so weiter und sofort.


An diesen Bauplan beteiligt ist die DNS.
Ob es ein Mädchen oder Junge wird, bestimmen die Chromosomen.


Das flüssige Organ: Blut kann sich durch den ganzen Organismus bewegen.
Das Blut besteht aus 50% Wasser = Blutplasma und 50% Blutserum = feste Bestandteile. Die Leber hat die selbe Zusammensetzung an flüssigen und festen Bestandteile, ist aber nicht flüssig. Das hat den Hintergrund das dass Bindegewebe im Blut in gelöster Form vorliegt. Gerinnungsfaktoren, Thrombozyten, etc. sind nicht miteinander vernetzt, verbunden oder verklebt.


Das Blut, Organ, ist in Bewegung und kann den ganzen Organismus durchdringen. Die Haut wird
durchblutet, die Fußnägeln werden mit Nährstoffen versorgt und so weiter.
Tritt das Organ Blut aus dem Körper aus, fängt es an auszutrocknen und zu verhärten. Ist es
verhärtet so kann es seine Funktionen nicht mehr erfüllen.
In dieser Lektion geht es um Immunologie und Allergologie

 

Das Blut besteht aus:
Blutserum: Feste Bestandteil (Bindegewebe) vom Blut sind:
Erythrozyten: Physiologisch: 4,5 – 5,5 mio/mm3
Leukozyten: Physiologisch: 5000 – 10.000/mm3
Thrombozyten: Physiologisch:150.000 – 300.000/mm3
Blutplasma (flüssig, gelöst): besteht aus Wasser, Nährstoffen: Eiweiße in unterschiedliche
Erscheinungsformen, Kohlenhydraten, Fette, Vitaminen, Mineralien.
Wenn man mit einem Zug einen Liter Wasser trinkt hat man ein Liter mehr Blutplasma im
Körper!

 

Im Einzelnen:
Erythrozyten: 4,5 – 5,5 mio/mm3 = rote Blutkörperchen auch Hämoglobin genannt. Die
Rotfärbung beruht auf ihren hohen Eisengehalt, der notwendig ist, um frischen Sauerstoff (H2)
aus der Lunge an die Erythrozyten zu binden und sie dann in den ganzen Organismus zu
transportieren und darüber alle Körperzellen im Organismus mit frischen Sauerstoff zu versorgen.


Die Lebenszeit von Erythrozyten beträgt ca. 120 Tage. Dann werden sie u.a. in der Leber abgebaut
und das Eisen zurückgewonnen, das wiederum für die Neubildung von Erythrozyten eingesetzt
wird. Der Körper recycelt wertvolle Nährstoffe.

Leukozyten: 5000 – 10000/mm3

In der Immunologie und Allergologie ist der Zellstamm der Leukozyten wesentlich.
Lebensdauer der Leukozyten beträgt 8 bis 9 Tagen. Sie stellen die Körperabwehr!
Unter den Leukozyten gibt es eine ganze Reihe von unterschiedlichen weißen Blutkörperchen. Da
wären: Granulozyten, Monozyten, Lymphozyten.
Thrombozyten: 150.000 – 300.000/mm3

 

Die nun folgenden Werten beziehen sich auf die physiologischen Werten und % Anteile von der
Zellgruppe der Leukozyten: Granulozyten 70%, Monozyten 5%, Lymphozyten 25%.

  • Granulozyten: 70% von 100% Leukozyten
    • eosinophile: 3% von 70% Granulozyten
    • basophile: 1% von 70% Granulozyten
    • neutrophile: 66% von 70% Granulozyten
      • (bei der weitergehende Unterteilung ist der Faktor das Alter)stabkernige 4% von 66% neutrophile (junge) 1-2 Lebenstage alt
      • segmentkernige 62% von 66% neutrophile (im besten Alter) 3 bis 7 Tage alt
      • übersegmentierte 0-1% von 66% neutrophile (Senioren) 7-9 Tage alt

Unsere erste Verteidigungslinie gegen Mikroorganismen stellen die segmentkernige
neutrophile Granulozyten dar.


Erhöht sich der Anteil von stabkernige neutrophile Granulozyten im Blut, muss davon
ausgegangen werden das dass Immunabwehrsystem auf höchste Stufe läuft und der Körper massiv von Vieren, Bakterien, Eindringlinge etc. angegriffen wird und auf unausgereiften, sogenannten juvenile, stabkernige neutrophile Granulozyten zugreift und zur Hilfe holt.


Die basophilen Granulozyten, weiße Blutkörperchen, wie auch alle anderen Leukozyten, befinden
sich nicht nur im Blut sondern sie verlassen es auch, und tun das auch. Beim austreten aus den
Blutgefäßen werden aus basophilen Granulozyten sogenannte Mastzellen. Sie werden im Gewebe
umgetauft. Die Mastzellen befinden sich im ganzen Organismus verteilt z.B. in der
Magenschleimhaut, Schleimhaut in Atemwege. Die Mastzellen werden uns noch des öfteren in der HP Ausbildung begegnen.


Monozyten: Physiologisch: 5% von 100% Leukozyten
Monozyten können das Blutsystem nicht nur verlassen, sie tun es auch. Sie werden ebenfalls beim
austritt aus dem Blutsystem umgetauft. Sie heißen dann: Histiozyten und je nach Position
Makrophagen.
Lymphozyten: Physiologisch: 25% von 100% Leukozyten

 

2. Leukozyten Unterteilung
Bei den Leukozyten unterscheidet man in unspezifisch und spezifisch.
Granulozyten und Monozyten arbeiten unspezifisch.
Die Lymphozyten arbeiten spezifisch und sind die Speziallisten unter den Leukozyten.
Lymphozyten teilen sich in:
B-Lymphozyten
T-Lymphozyten
Diese Lymphozyten Population oder Lymphozyten-Gruppen haben spezifische Aufgaben. Sie
verteidigen uns, je nach Angreifer, gegen eine einzige Sorte von Antigene (Ag).
B-Lymphozyten produzieren Ig ( Immunglobine) = ծ (gamma) Globuline
Globuline bestehen aus Proteine/Eiweiße
Gedächnis-Zellen
T-Lymphozyten verrichten ihr Arbeit in verschiedene Populationen:
Effektor-Zellen
Gedächnis-Zellen
T4 Helferzellen
T8 Surpressor-Zellen

 

Die T-Lymphozyten haben ihren Namen von der Thymusdrüse. Vor der Geschlechtsreife befindet
sich die Thymusdrüse über dem Herzen. Später wandert sie. Man sagt: Der Thymus ist die
Schule der Leukozyten bzw. T-Lymphozyten.

 

3. Immunglobuline Gruppen (Kunstwort: GAMDE stellt die % Verteilung der Ig's dar)
Immunglobuline = Ig abgekürzt.
Ig G = 80%
Ig A = 13%
Ig M = 6 %
Ig D = 1 %
Ig E = 0,002%

 

Die Ig's der Gruppe E machen bei Allergien große Probleme. Sie sind die Repräsentanten von
Allergien. Wenn man keine Allergien hat sind die IgE's Physiologisch mit 0.002% im Blut vertreten.

 

Die Immunglobuline (Ig) werden von den B-Lymphozyten produziert und bestehen aus Proteine.
Man unterteilt die Igs in 5 Gruppen: Bildmaterial besorgen! Die Ig's sehen dem Buchstaben Y
sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch voneinander. Sie sind in der Lage, ganz spezifisch, jedes
Antigen so zu binden und unbeweglich zu machen, so das dass Antigen kampfunfähig wird und
dem Organismus kein Schaden zu fügen kann.
Ig G befinden im Gefäßsystem, i.v. = intra vaskulär, im Blut über den ganzen Organismus verteile
und sind mit 80% die meist vertretenen Ig Gruppe. Ihr allgemeine Aufgabe ist die
Infektabwehr. Sie können diaplazentar gehen. D.h. Die IgG können über den Mutterkuchen,
Plazenta, über die Nabelschnur an das ungeborene Kind weitergegeben werden, sollte die Mutter IgG während der Schwangerschaft produzieren. Somit kommt das Kind mit einem einmaligen
Infektionsschutz auf die Welt!


Ig A befinden sich auf den Schleimhäuten: Darmschleimhaut, Mundschleimhaut,
Schleimhautsekret des urogenitalem Systems und in der Muttermilch. Über den Mütterlichen
Organismus, Muttermilch, erhält das Neugeborene weitergehenden Schutz. Ihre vorrangigsten
Aufgaben sind das bekämpfen von lokalen Antigenen (Ag).
Ig M >> Pentamer Die IgM's können den Rheumafaktor stellen
Sie befinden sich i.v. (intra vaskulär = in den Blutgefäßen bzw. im Blut über den ganzen
Organismus verteile). Sie bekämpfen Tumore und stellen die Blutgruppen Antikörpern (AK).
Sollte man eine falsche Blutgruppe in einer Notsituation erhalten, werden die IgM's eine heftige
Abwehrreaktion auslösen. Die IgM's haben sich auf die IgG's spezialisiert. D.h. Die IgM's
können sich gegen die IgG's stellen und sie angreifen. In diesem Fall würde eine
Autoimmunerkrankung als Reaktion auftreten.
Ig D Man findet Sie i.v. (intra vaskulär = in den Blutgefäßen bzw. im Blut über den ganzen
Organismus verteile). Ihr Aufgaben sind noch unbekannt! Man vermutet das sie eine
Rezeptorfunktionen nachgehen. D.h.: Sie markieren Eindringlinge, so das die Eindringlinge vom
Immunsystem erkannt und bekämpft werden können
Ig E Kleinstes Gesamtaufkommen, 0,002 %, von allen Immunglobine (Ig's)
Man findet Sie i.v. (intra vaskulär = in den Blutgefäßen bzw. im Blut über den ganzen Organismus
verteile). Sie haben eine besondere Eigenschaft: sie sind zytophil. D.h.: Zell lebend! Die
Immunglobin der Gruppe E docken auf die Oberfläche von Mastzellen an. Mastzellen? Wie zuvor
beschrieben werden aus basophilen Granulozyten, wenn sie aus dem Blut ins Gewebe einwandern, zu Mastzellen. Auf die Mastzellenoberfläche docken sich pro Mastzelle 100.000 bis 500.000 IgE's an und schwimmen auf ihr mit. Weiter Aufgaben sind: Parasiten Abwehr, Hauptsächlich Würmern.


Das größte Anteil der IgE's sitzen auf den Mastzellen. Kommen Eindringlinge in den Organismus
bewegen sich die Mastzellen auf diese zu und wie aus mehrere Maschinengewehre gleichzeitig
lösen sich die IgE's von der Mastzellenoberfläche und schießen auf die Eindringlinge zu und
vernichten ihn.


Würde der IgE Anteil von 0,002 nur auf 1,00 Prozent steigen, weil der Organismus massiv
angegriffen würde, so haben wir ein 500 Verfachung der IgE's vom physiologischen Standes zu
vermelden. Weshalb die IgE's im Verhältnis zu den Gesamten Ig's so gering vertreten sind macht
man einer genetische Determinante und das zytophiles Verhalten verantwortlich. Sie sitzen
großteils auf den Oberflächen der Mastzellen!


Den IgE's muss man eine noch größere Aufmerksamkeit schenken, da sie die Repräsentanten
von Allergien sind! Wenn ein Mensch ein Polyallergiker ist, mehrere oder Kreuz Allergien hat, und man untersucht sein Blut, findet man einen extrem hohen IgE Anteil > 1,00 %. Dann spricht man von IgE's Herroren.


4. Unterscheidung vom Immunsystem
(Wir befinden uns noch immer in der Zellgruppe der Leukozyten)
Man unterscheidet von einem spezifischen und unspezifischen Immunsystem.
Die Granulozyten arbeiten unspezifisch
Sie verteidigen uns vor jedem Feind der hereinkommt. Ob das Viren, Bakterien, Staub, Dreck,
Pilze, Holzsplitter, Steinchen etc.


Die Monozyten arbeiten sowohl als Vermittler als auch unspezifisch. Sie greifen alle Eindringling
an. ABER, sie nehmen Identitätsmerkmale, Antigene Eigenschaften, der Eindringlinge auf und
melden es an das spezifische System, T4 Lymphozyten Helferzellen. So kann das spezifische
System, in dem Fall die T4 Helferzelle, handeln und die Eindringlinge verifizieren, oder nicht, und weitere Antikörper (AK) produzieren und dem Immunsystem zur Verteidigung zu Verfügung
stellen.


Die Lymphozyten arbeiten spezifisch
Spezifisch heißt: Sie verteidigen uns gegen einen einzigen Feind. Durch vorangegangen Angriffe
z.B. von Grippeviren, Bakterien etc. kennt das Immunsystem die Eigenschaften und aussehen vom Feind. Wird dieser im Organismus entdeckt wird Alarm ausgelöst und das Immunsystem wird aktiviert. Durch sogenannte Gedächtniszellen, spezialisierte Lymphozyten, wird versucht
schnellst möglich Antikörper zu produzieren und den Feind anzugreifen und zu vernichten.
Vorausgesetz, man kennt den Eindringling schon!


Die Kaskade unserer Immunabwehr arbeitet wie folgt:
Es dringt ein Eindringling (Antigen) in den Organismus ein.
Die neutrophilen Granulozyten verteidigen uns dagegen.
Die Monozyten stellen die Identität des Antigens fest.
Dann gehen die Monozyten zu den Lymphozyten.
Die Lymphozyten werden aktiviert.
Die T4 Helferzelle entscheidet ob B oder T Lymphozyten die Verteidigungsaufgaben übernehmen.
Und nach dem die Lymphozyten ihr Verteidigungsarbeit erledigt haben,
kommt die Abschlussphase einer Infektionsabwehr.
Die eosinophile Granulozyten räumen die Trümmern vom Angriff weg.

 

5. Antikörper werden International mit AK abgekürzt
Antikörper (AK) = Immunglobuline (Ig) = sind die selbe Substanzgruppe und bestehen aus
Proteine. AK = Ig = ծ (gamma) - Globuline
Die AK's werden von den B-Lymphozyten produziert und sind spezifisch aktiviert.
Dann nennen man sie PLASMAZELLE.
Was sind Plasmazellen? Plasmazellen sind spezifisch aktivierte B-Lymphozyten. B-Lymphozyten
produzieren die Immunglobuline oder Antikörper und das sind ծ-Globuline.
Immunglobuline sehen wie folgendermaßen aus: Bildmaterial
Sie erinnern an ein Y, mit zwei zusätzlichen kleinen Greifermoleküle an der Außenseite, recht und
links im oberen Teil. Somit ergibt sich eine lange Kette und zwei kurze Ketten aus
Greifermolekülen im oberen Y Bereich. Der gesamte Immunglobuline Komplex, Y förmig, wird in
zwei Bereichen eingeteilt. Der obere Bereich wird FAB bezeichnet und ist antigenbindend. Der
untere Bereich des Immunglobulin Komplexes wird als FC bezeichnet und bedeutet Komplement
aktivierendes oder kristallin Fragment. Das sind die beiden Abschnitte des Immunglobulin
Komplexes oder Antikörpers (AK).

 

Funktion: Die Greifermoleküle, FAB am oberen Y Bereich, binden hereinkommende Antigene.
Angreifer, und halten sie fest. Das kristallin Fragment (FC) dockt sich irgendwo im Körper mit dem Antigen fest und wartet bis die Fresszellen, eosinophile Granulozyten, den ganzen Komplex, mit Antigen, Angreifer, und Antikörper auffrisst.

 

6. Antigene und Allergene werden International mit Ag abgekürzt
Zwischen den beiden Bezeichnungen gibt es keine nennenswerte Unterschiede. Jedoch greifen
Antigene den Körper an und können ihn krank machen. Und Allergene, wie z.B. Birkenpollen
lösen nur Allergien aus, wenn man dafür empfänglich ist. Ansonsten sind Pollen für den gesunden Menschen kein Allergen oder Antigen.


Was sind Ag's:
Die Antwort: Antigene oder Allergene sind Substanzen die eine Immunantwort hervorrufen.
Was ein Antigen oder Allergen ist, entscheidet der Wirt, in diesem Fall der Organismus selbst.
Die Unterscheidung wird von Fall zu Fall entschieden.

 

Man gliedert Allergene wie folgt:
Inhalationsallergene (Antigene)
Darunter fallen: Pollen, Samen, Ausdampfungen von Hölzer, Farben, Lacke etc., bestimmte
Bestandteilen von Federn, Haare z.B. Haarwurzel. Aerosole, Milbenkot auch als Hausstauballergie bekannt, Zemt, Mehl, Terpentin, Desinfektionsmitteln, etc.
Ingestionsallergene. Darunter fallen: Nahrung: Nüsse. Fischeiweiße, Tiereiweiße, Früchte Getreide, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und viele mit E bezeichnet Zusatzstoffe, Medikamente,
Antibiotika, etc. Kontaktallergene Lösen eine allergische Reaktion bei Hautkontakt aus. Davon betroffen sind großteils die Schleimhäuten die wir ab der Lippe über 250 m² in uns tragen. Wenn jemand unter der Ingestionsallergie leidet läuft die allergische Reaktion über die Schleimhäute ab. Kosmetika, Salben, Medikamenten, Chemikalie, NICKEL, Pflanzen Wolle, Schmuck, Farbe, etc.

 

Wie lange dauert es, wenn ein Mensch mit eine Inhalationsallergie gegen Katzenhaare in einen Raum mit Katzen kommt? Binnen von Sekunden fängt dieser an zu niesen und vor sich hin zunässen.


Wie lange dauert es, wenn ein Mensch mit Nickelallergie z.B. bei Modeschmuck, diesen angelegt
hat, eine allergische Reaktion auf der Haut zustande kommt? Dies dauert erheblich länger als bei
den Inhalationsallergikern! D.h. Bei Kontaktallergie, über die äußere Haut, dauert die Reaktionszeit erheblich länger!


Invasionsallergene sind eine gewisse Sondergruppe. Würmer, Bakterien, Pilze, Produzoren, Klamütien, Rekätzien.

 

Was haben sie alle gemeinsam? Sie Stoffwechseln! D.h. Alle scheiden etwas aus, nachdem sie
zuvor gefressen haben. Sie Stoffwechseln und scheiden Kot! aus.
Beispiel:
Parasiten, Würmer, niesten sich im Körper ein und fressen. Wenn sie aber dann ausscheiden reagiert der Organismus allergisch auf die Ausscheidungen.
Wir werden an sich nicht krank von z.B. Bakterien, sondern durch ihre Stoffwechsel Endprodukte. Dann, wenn unser Körper sich gegen die Stoffwechsel Endprodukte sensibilisiert hat.


Injektionsallergene
Das sind Allergene die in den Körper gleichsam hinein gespritzt werden z.B. durch Spritzen oder
Kanülen: Gruppenfremdes Blut, Impfstoffe, Medikamenten, Pennezein Allergie die eine massive
allergische Reaktionen auslösen und bis zu einem Anaphylaktischer Schock führen kann +.
Insekten Gifte, z.B. von Bienen, werden quasi über den Stichrüssel, Zähne, Stachel, in den
Organismus injiziert. Jedoch nicht gezielt gespritzt.
Das heißt: Das eine Substanz zum Inhalations-, Ingestions-, Kontakt-, Invasions- oder
Injektionsallergen werden kann, muss sich der Körper zuvor dagegen sensibilisiert haben.

 

Haptene
An diese Allergengruppe ist was dran, was sie von anderen erheblich unterscheidet.
Haptene sind niedermolekulare Substanzen, die an sich vollkommen ungefährlich sind. Wie die
anderen Allergene auch. Erst wenn sie eine Immunreaktion hervorrufen wird eine Substanz zum
Allergen! Die Haptene sind so klein das sie vom Organismus noch nicht einmal erkannt werden. Aber wenn die Haptene im Körper mit Körpereigenen Eiweiß in Verbindung gehen, dann werden sie zum Vollallergen. Haptene sind unvollständige Allergene, und was sie im Körper anrichten können, ist wie grober Unfug.


Wenn Hapten in einer falschen Umgebung dem Immunsystem deutlich und bewusst wird, dann
wird das Immunsystem gegen die Haptene vorgehen und feststellen das die unvollständigen
Allergene, Haptene, auf irgendwelche Eiweiße oder Gewebe sitzen und die Antikörpern, AK,
greifen die befallenen Eiweiße mit den Haptene an, und vernichten sie. Nur dumm das die
Antikörpern dadurch gesundes und Körpereigenes Gewebe zerstören.
Oftmals kommt es vor das dass Immunsystem, Ag, nachdem sie einmal ein spezielles Körpereiweiß angegriffen haben, nicht mehr unterscheiden können, ob mit oder ohne Haptene das spezielle Eiweiß nun Freund oder Feind ist. Das Eiweiß muss vernichtet werden! Die Gedächniszellen der B- und T-Lymphozyten machen nur ihre Arbeit!
Somit können Haptene schwere Autoimmunerkrankungen auslösen. Das Autoimmunsystem richten sich gegen den eigenen Körper und zerstören ihn.

 

7. Komplementsystem / TK = Immunkomplex
Hinweis in eigener Sache: Wir befinden uns noch immer im Bereich der Leukozyten und deren
Untergruppen. Das Komplementsystem besteht aus Gruppe von Eiweiße/Proteine mit den Bezeichnungen C1 bis C9 mit verschiedenen Komplementfaktoren. Es gibt noch weitere Untergruppen mit den Bezeichnungen: 3A, 3 B, 5A, 5B und weiteren.
Das sind Faktoren die Immunkomplexe = IK's auflösen. Und die Immunkomplexe Auflösung
bezeichnet man als Lyse.

 

IK = Immunkomplex
Lyse = Auflösen
Ein Immunkomplex ist = Formel: Ag + AK = IK
Antigene, Ag's, lösen eine Immunantwort aus. Die AK's, Y förmige Antikörpern, greifen die Ag's an und gehen damit eine Verbindung ein, die man dann als Immunkomplexe, IK's, bezeichnet. Die IK's können aber im Körper nicht dauerhaft verweilen und müssen lysiert, aufgelöst, werden.
Die Komplementfaktoren, Proteine/Eiweiße C1 bis C9, sind am Immunkomplex lyse beteiligt.
(Die genannten Eiweiße lösen die Immunkomplexe Ag + AK auf)

 

8. Immunantwort
Wie entsteht eine Immunantwort?
Ein beliebiges Ag dringt in den Körper ein → die unspezifische Granulozyten greifen das Ag an
und die spezifische Monozyten verifizieren die Antigene Oberflächeneigenschaften, nehmen ein
Abdruck, und eilen damit zu der T4 Helferzelle und machen Meldung → die T4 Helferzelle
entscheidet dann, ob die zu leistende Immunantwort von B-Lymphozyten oder T-Lymphozyten
erfolgt.

 

Achtung: Ab hier befinden wir uns im spezifischen Immunabwehrsystem!!!
Die T4 Helferzelle sucht nun unter den Lymphozyten, B- oder T-, ein passenden Antikörper, der die
Antigene Eigenschaften vom Angreifer, Ag, kennt. Hat die T4 Helferzelle den zuständigen
Lymphozyt gefunden, B- oder T-Lymphozyt, aktiviert die T4 Helferzelle ihn. Aus dem Lymphozyt
wird ein Immunoblast … z.B. bei einem Windpockenalarm. Im Falle, das die B-Lymphozyten die Immunantwort bereitstellen, wird der passende BLymphozyt zum Immunoblast. Der Immunoblast ist jetzt aktiviert und sein genetisches Programm wird abgespielt. Der Immunoblast teilt sich in eine Memory Cell, Gedächniszelle, und in eine Effektorzelle. Wird die Immunantwort von einem B-Lymphozyt geleistet, nennt man die Effektorzelle dann Plasmazelle. Die Plasmazelle aktiviert die Synthese von Antikörper, Produktion und Vervielfältigung der Y förmigen Antikörpern. Diese Y förmigen Antikörpern docken dann an das Antigen an und machen es untauglich. Um die Effizienz der Antikörper zu erhöhen kommt nun die Mastzelle ins Spiel! Wie zuvor beschrieben werden basophile Granulozyten, wenn sie aus dem Blut ins Gewebe übergehen, zu sogenannte Mastzelle. Auf eine Mastzelle sitzen ca. 100.000 bis 500.000 IgE's, Y förmige Antikörpern, AK. Im Angesicht des Feindes, Ag, lösen sich die Ig's von den Mastzelloberflächen und prasseln wie Maschinengewehrgeschosse auf die Antigene ein und vernichten sie.
z.B. bei einem Mykobakterie Tuberkulose, TBC, oder Chrom - Nickelallergie
Im Falle, das die T-Lymphozyten die Immunantwort bereitstellen, wird der passende TLymphozyt zum Immunoblast. Der Immunoblast ist jetzt aktiviert und sein genetisches
Programm wird abgespielt. Beim Immunoblast beginnt die Zellteilung, wie zuvor bei BLymphozyten, und teilt sich in eine Memory Cell, Gedächniszelle, und eine Effektorzelle, und im
Falle das die Immunantwort von einem T-Lymphozyt geleistet wird, nennt man die Effektorzelle
dann Immunozyt. Der Immunozyt greift das Antigen direkt an, ohne Mastzelle.
Am Rande erwähnt: Die T4 Helferzellen sind die Zellen die von AIDS-Viren befallen werden.
Das heißt, das dass Immunsystem lebenswichtige Zellen im Kampf gegen Antigene verliert und
eine Immunantwort bei Ag angriffen geschwächt ausfällt oder ganz ausbleibt. Die T4 Zellen
sind in ihrer Entscheidungsfindung gehemmt, welcher Lymphozyt, B- oder T-, den Antikörper vom eingedrungenen Antigen bereitstellt, weil sie nicht mehr ausreichend im Körper vorhanden sind. Und somit steht die Haustüre für alle Möglichen Viren, Bakterien, Pilze etc. weit offen, ohne
Gegenwehr. Somit ist der betroffene Organismus nicht mehr in der Lage aus eigener Kraft sich zu
wehren, und ist auf Hilfe von außen angewiesen. Bleibt diese aus, ist der Organismus zum sterben
verurteilt.

 

Zusammengefasst:
Immunoblasten sind von T4 Helferzellen aktivierte B- oder T-Lymphozyten.
Memory Cell sind Gedächniszellen von B- oder T-Lymphozyten
Effektorzellen machen den Effekt, iniziieren die Syntetisierungsprozesse von
Plasmazellen und Immunozyten.
Eine Plasmazelle ist ein aktivierter B-Lymphozyt.
Ein Immunozyt ist ein aktivierter T-Lymphozyt.
Ein Mensch mit Pollenallergie, besser gesagt: Inhalationsallergie, reagiert binnen von Sekunden auf ein Allergen.
Ein Mensch mit Chrom-/Nickelallergie z.B. vom Modeschmuck, reagiert über die Epidermis,
äußere Haut - meist mit einer verlängerte Verzögerung. Es können Stunden vergehen.
Man sieht sehr deutlich die unterschiedlichen Reaktionszeiten auf Allergene. Man muss schon ins
Detail gehen um den Hintergrund zu erfahren, wie allergische Reaktionen ablaufen können.

 

Induktion
Achtung: Wir befinden wir uns im spezifischen Immunabwehrsystem!!!
Um die allgemeine Reaktionszeit vom Immunsystem auf ein Antigene zu beschleunigen sind
die Memory Cell oder auch Gedächniszellen genannt, von B- und T-Lymphozyten,
wegweisend. Bei einem Zweitkontakt mit einem Ag, das schon einmal eine Immunantwort hervorgerufen hat, wird die Gruppe der Memory Cell, Gedächniszelle der B -und T- Lymphozyten, aus dem Stand heraus, sofort in der Lage versetzt eine Immunantwort auf das Ag zu geben, ohne das die B- oder TLymphozyten zuerst ihre Immunoblasten aktivieren müssen. Der Weg zur Immunantwort ist erheblich verkürzt (Reaktionszeit). Denn dann fangen die Memory Cell der B-Lymphozyten direkt mit der Synthetisierung von Plasmazellen, AK, und/oder, abhängig vom jeweiligen Ag, die Memory Cell der T-Lymphozyten direkt an Immunozyten, AK, zu produzieren und greifen dann das Ag an.
Hierbei spielt Zeit ein wesentlicher Faktor. Bekannte Ag's die ein Zweitkontakt verursachen
können unmittelbar vom Immunsystem angegriffen werden. Es verstreicht keine Zeit. Die
Immunantwort kommt direkt, weil die Memory Cell der B- und T-Lymphozyt sofort die AK's
produzieren können.
Vereinfachte Darstellung:
B-Lymphozyten kommen bei Virenangriffe zum Einsatz.
T-Lymphozyten kommen bei Angriffen von Bakterien zum Einsatz.
Dazu später mehr.


Wichtig: Spezifische Anitkörper, AK.
Ein Antigen, Ag, gelangt in den Körper und bewirkt im Körper eine INDUKTION. Eine
Induktion aktiviert bestehende B- oder T-Lymphozyten. Den B- und T-Lymphozyten ist es
genetisch eingeschrieben, wogegen sie uns verteidigen müssen. Sollte die genetische
Informationen nicht vorliegen, können die B- und T-Lymphozyten keinen ausreichenden Schutz vor Eindringlinge, Feinde, Antigene aufbauen. So im Fall von Mumps, Röteln, Windpocken etc.

 

Ablauf:
Die Induktion aktiviert bestehende B- und T- Lymphozyten (Memory Cell/Gedächniszellen)
→ die beiden Lymphozyten Arten machen dann den Effekt.
Nach der Induktionsphase geht es direkt zur Effektorphase über und der Effekt vernichtet
das Antigen. Das heißt: Eine Induktion oder Induktionsphase kann nur dann aktiviert
werden, wenn der Angreifer, Ag, bekannt ist und eine Memory Cell/Gedächniszelle vorliegt.
Ein unbekanntes Antigen, Ag, kann keine Induktion auslösen, dazu bedarf es ein
Zweitkontakt!

 

Frage:
Woher erlangt das spezifische System, Immunabwehr, die genetischen Informationen von
Ag's wie z.B. Mumps, Windpocken etc.? Kommt ein Säugling mit diesen genetischen
Informationen auf die Welt?
Ein unbekannter Angreifer, Antigen, kann nur über das unspezifisch Immunabwehrsystem,
Granulozyten, angegriffen werden, weil sie alles und jeden angreifen.
Ist das Antigen, Ag, nicht bekannt so muss das Ag zuerst von den Monozellen verifiziert werden,
indem vom Ag einen Oberflächenabdruck genommen und über die T4 Helferzelle klassifiziert wird. Über die Klassifizierung wird der zuständige Lymphozytenstamm, B- oder T-Lymphozyt, ermittelt und eine Immunantwort vom zuständigen Lymphozytenstamm aktiviert dann die Produktion von Antikörpern, AK's.
Nach der Herstellung eines Antikörper (AK) von B- oder T-Lymphozyten entsteht automatisch eine neue Memory Cell. Diese Memory Cell wird über den sogenannten Zweitkontakt in Zukunft immer wieder aktiviert, sobald ein bekanntes Ag in den Organismus eindringt. Das nennt man Induktion.


Manche Memory Celles können dem Organismus einen Lebenslang spezifischen
Immunschutz vermitteln.
Welche Entscheidungshilfe/Faktoren helfen der T4 Helferzelle zu entscheiden ob ein B- oder TLymphozyt bei einem Ag Angriff zum Einsatz kommen?

 

Vereinfachte Darstellung:
B-Lymphozyten kommen bei Virenangriffe zum Einsatz.
T-Lymphozyten kommen bei Angriffen von Bakterien zum Einsatz.

Dazu später mehr.

 

Schlussendlich geht es darum, Antikörper, AK, über die B-Lymphozyten zu synthetisieren
und/oder über die T-Lymphozyten Immunozyten zum bekämpfen von Ag, produzieren zu lassen,
und die Angreifer, Ag, zu vernichten.
Ein Antigen kann aber auch über eine IMPFUNG in den Körper gelangen!

 

9. Impfungen
Achtung: Wir befinden wir uns im spezifischen Immunabwehrsystem!!!
Es wird zwischen Passiver und Aktiver Impfung unterschieden.
Aktive Impfungen sind: Injektionen in den Körper injiziert, z.B. mit der Spritze. Die Substanzen
sind entweder: abgeschwächten, abgetötete oder genetisch veränderten Erreger, Ag's, die als
Vollantigen schwere Krankheiten hervorrufen könnten.
Beispiele: Gelbfiebervirus, Malaria, Aktive Impfungen führt man prophylaktisch mit geschwächten Ag's aus, so das der Organismus nicht daran erkrankt, jedoch der Organismus nach einer gewissen Wartezeit nach der Impfung, mit verzögerte Wirkung, einen Impfschutz besitzt. Der Impfschutz ist je nach injizierte Substanz, Ag, über einen längeren Zeitraum wirksam. Sollte das nun bekannte Ag in den Organismus eindringen, kann der Organismus das Ag sofort erkennen und vernichten (Immunantwort, Induktion, Zweitkontakt).

Bei der Passive Impfung werden Antikörper (AK) injiziert, mit der Spritze oder als Infusion.
Bekannte passiv Impfungen sind z.B. gegen Gifte.
Anti-Schlangenserum nach Kontakt oder vermuteten Kontakt.
Oder
Tetanusimpfung gegen Wundstar, Wundbrand,
Da die Antikörper injiziert werden tritt die Wirkung sofort oder sehr schnell ein. Innerhalb von
wenigen Minuten oder Stunden. Die Wirkung ist kurz und nur einmalig.

 

Merksatz:
Bei der Aktive-Impfung muss der Körper aktiv sein. Bei der Passiv-Impfung muss der Körper
nichts tun, weil er die Antikörper injiziert bekommt.
Es gibt verschiedene Krankheiten bei der sowohl Aktive als auch Passive Impfungen gibt. Zu
erwähne wäre z.B. Tetanusimpfung, Tollwut, 10. B-, und T-Lymphozyt auf dem Prüfstand.

 

Achtung: Wir befinden wir uns im spezifischen Immunabwehrsystem!!!
Die Aufgabengebiete von B-, und T- Lymphozyten unterscheiden sich:
Wann kommen die B-, und T-Lymphozyten zum Einsatz.
Die B-Lymphozyten sind für die Abwehrfunktionen von Viruserkrankungen verantwortlich:
Windpockenvirus, Hepatitis Virus, Masernvirus, Abwehr von Zytomegalie Virus – wobei wir die
Zytomegalie Abwehr meist gar nicht mitbekommen, weil sie meist subklinisch verlaufen und keine erkennbare Symptome hinterlässt -, Mumps und Allergien vom Sofort-Typ

 

Die T-Lymphozyten haben etwas anderen Aufgabenbereich. Sie verteidigen uns eher gegen
Bakterien und Pilze, TBC (Tuberkulose), Hautinfektionen, sie schützen uns gegen entarteten Zellen = Krebserkrankung (Onkologie) und die T-Zellen sind bei Allergien vom Spättyp aktiv.

 

11. Allergietypen
Wie unterscheiden sich die Allergietypen nach Coombs & Gell, zwei Immunologen die die
heutigen vier, 4, Allergietypen definiert haben.
Typ I. Allergien vom Sofort-Typ (am bekanntesten) kommt über die B-Lymphozyten zustande
Invasions-, Inhalationsallergene
Die allergische Reaktion läuft folgendermaßen ab:
→ Der Organismus ist durch eine Induktion sensibilisiert.
→ es kommt zu einer erneuten Exposition. Erneut heißt: Man ist gegen eine Substanzen erst dann
allergisch wenn man zuvor Kontakt damit gehabt hat. Die Ausnahmen davon sind
Kreuzsensibilisierung. Exposition heißt auch: Zweitkontakt.
→ Vorhandene Antikörper, AK, werden mit den Allergene bei z.B. Pollenallergie, auch als Ag
abgekürzt, reagieren. Das heißt: Kommt die Person mit den Sofort Typ Allergene in Kontakt wird
eine sofortige Reaktion vom Immunsystem erfolgen. Das können nicht nur Pollen sein, das können Allergene sein auf die eine Person allergisch reagiert. Das kann auch über Schleimhäuten
passieren und zu einem Quinke Ödem führen, wobei die Schleimhäuten im Mund-/Rachenbereich so stark anschwellen das die Person keine Luft mehr einatmen kann und erstickt. Der Ort wo die allergische Reaktion abläuft, wo die erneute Exposition stattfand, muss nicht identisch sein, wo die Allergiesymptomatik abläuft. Es ist denkbar das eine Person auf bestimmte Lebensmitteln oder Zusatzstoffe allergisch reagiert und ein Hautausschlag, Urtikaria, am Körper oder im Gesichtsbereich entsteht, obwohl der Kontakt im Darm abgelaufen ist.

 

Der Allergiemediator, der die Allergiesymptomatik verursacht, heißt: Histamin.
Die Allergiesymptomatik wird folgendermaßen ausgelöst:
→ Die IgE's sind zytophil, Zell lebend, und setzen sich gerne auf die Oberfläche von Mastzellen
oder auf basophilen Granulozyten, bevor sie in Gewebe einwandern und zu Mastzellen werden.
→ Die Mastzellen sind von 100.000 bis 500.000 IgE's übersäht. Auf der Mastzellenoberfläche
kommt es zu einem Allergen Kontakt. Dabei setzt sich das Allergen zwischen zwei IgE's und
verursacht ein sogenannten Kurzschlussreaktion. Dabei verbindet das angedockte Allergen zwei
IgE's miteinander. Durch diesen Reiz, Impuls, kommt es zu einer sogenannten Initialzündung und Histamin und andere Mediatoren werden in großer Menge aus den Vesikeln, Bläschen, freigesetzt, die auf den Oberflächen von Mastzellen und basophilen Granulozyten sitzen.
Die Granulozyten haben ihren Namen von Granular oder Granulat, weil die Oberflächen von
Mastzellen und basophilen Granulozyten über und über mit Vesikeln, Bläschen, übersäht sind.
Unter dem Mikroskop sehen die Oberflächen von Mastzellen und basophilen Granulozyten wie
gespickt mit unzähligen vielen Granulatstückchen aus, was man in der Fachwelt als Vesikeln
bezeichnet. Die Vesikeln sind jedoch nicht nur auf der Oberfkäche von Mastzellen und basophilen
Granulozyten. Sie befinden sich auch innerhalb von Mastzellen und basophilen Granulozyten
und werden im Bedarfsfall, bei Ag Kontakt, zu Oberfläche gereicht. Histamin und 200 weitere Mediatoren werden in Mastzellen und basophilen Granulozyten produziert und in den Vesikeln transportabel gehalten, bis sie benötigt werden und die Mediatoren durch ein Ag Kontakt ausgeschüttet werden.
Histamin und weitere Mediatoren sind Entzündungsmediatoren und verursachen im
Organismus eine Entzündungssymptomatik. Würde sich eine solche Entzündungssymptomatik in
den Atemwege abläuft, dann zeigen sich die Entzündungsproblematik durch gerötete Augen, durch niesen, laufende Nase, husten etc. Was von einer Inhalationsallergie mit Sofort-Typ ausgelöst wird.
Und die Allergie Typ I. mit dem Sofort-Typ gehen von den B-Lymphozyten aus, die wiederum
von Leukozyten abstammen.


Typ II. Zytotoxisch = zellgiftig, nach Coombs und Gell

 

Ablauf:

Die Typ II. Allergien werden überwiegend von Haptene ausgelöst.
Haptene können Medikamente sein. Darunter fallen: Chinin, Schmerzmitteln, Antibiotika wie
Streptomycin und Sulfamite, krampflösende Medikamente.
Mit dem Kontakt mit Haptene kommt es zur Ausbildung von Vollallergenen. Man erinnere sich:
Haptene sind unvollständige Allergene die erst in Eiweißbindung zu Vollallergene werden.

 

Folgende Hergang:
Das Hapten setzt sich auf Erythrozyten. Durch diesen Kontakt kommt es zur Hämolyse. Die
Erythrozyten mit Haptenbesatz werden vom Immunsystem als Feinde betrachtet Jedoch sieht das
Immunsystem nicht ob auf allen Erythrozyten ein Hapten sitzt, weil sie so klein sind. Alle
Erythrozyten werden nun vom Immunsystem als Feinde klassifiziert, mit oder ohne Haptene, und
werden vernichtet!
Wenn sich das Hapten auf ein Thrombozyt setzt, passiert das selbe wie zuvor unter Erythrozyten
beschrieben. Dann heißt das: Thrombopenie. Die Thrombozyten werden immer weniger und
können der Immunabwehr nicht mehr unterstützen.
Ein Befall auf Granulozyten von Haptene führt zur Granulozytopenie. Die Granulozyten stellen
die Erstabwehr unseres Immunsystem dar. Wenn die Granulozyten immer mehr subtrahiert werden haben wir ein GROßES Problem. Die neutrophile Granulozyten werden unter anderem auch Kamikaze Zellen genannt werden, verteidigen unsere erste Front. Wenn diese wegfallen wer soll uns dann noch verteidigen. Hier tritt dann eine ARGANULOZYTOSE = hier werden keine
Granulozyten gebildet, auf. Die Lebenszeit von Granulozyten beträgt 8-9 Tage. In acht bis neun
Tagen stehen wir dann ohne Abwehr da. Die Überlebenszeit eines Menschen mit Arganulozytose
beträgt ca. 14 Tagen.


Typ III. IK-Typ = Immunkomplex Typ , nach Coombs und Gell
Immunkomplexe bestehen aus Antigene, Ag, und Antikörpern, AK.
Ag werden von AK eingefangen und festgehalten. Nun entstehen immer mehr von diesen
Verbindungen und diese verbinden sich mit- und untereinander. Es entstehen immer größere
Verbindungen, Komplexe, die man dann als IK bezeichnet. Die Ag + AK = Immunkomplex,
Klümpchen, kann man teils mit bloßen Augen sehen.
Wenn diese IK's vorwiegend aus Streptolysin bestehen, die zuvor von den Greifermolekülen vom
oberen Teil des Y förmigen Ig, Immunglobulin, eingefangen wurden, und setzen sich nun die IK's
über die kristallin Fragments, Unterteil des Y förmigen Ig, am Endothel Gewebe fest, können
Gewebeschäden entstehen. Passiert das an der Gelenkkapsel der Synovialmembran, Innenseite der Membrane, die die Gelenkschmiere Synovia in die Gelenkspalte abgibt, wird das Gelenk mit Synovia, Gelenkschmiere, unterversorgt. Das Gelenk ist gefährdet eine Gelenkschaden zu erleiden, wenn die Synovialmembran nicht ausreichend Synovia produziert und abgeben kann. (Wir sprechen über die Synovialmembran die selbständig Gelenkflüssigkeit Synovia produziert und an die Gelenkspalten abgibt).


Anmerkung:
(Streptolysin bestand aus beta hemolysierende Streptokokken der Gruppe A, Viren, und
verursachen z.B. Hals- und Rachenentzündung mit belegter Zunge)
IK's können sich auch im Endokard = Herz Innenwandseite anhaften, im Gehirn = Mesenzephalon am Corpus striatum und an Glomeruli = in den Kapillarschlingen der Nieren.
Alle 4 aufgeführten IK's sitzen an Endothel Gewebe. Die IK's müssen nun lysiert werden.
Entweder durch Immunkomplexlyse oder aber von eosinophile Granulozyten gefressen werden..
Die Gefahr hierbei ist, das bei der IK's Beseitigung über das Ziel hinaus geschossen wird und am
Endothel Gewebe, auf die die IK's sitzen, geschädigt wird.
So kann, zum Beispiel, wenn die IK's sich an die Synovialmembran festgesetzt haben und die
Lyse der IK's stattfindet, zu akuten rheumatischen Fieber führen. Akutes Rheumatischen Fieber
tritt in Folge von Infektionen mit beta hemolysierende Streptokokken der Gruppe A auf.
Streptokokken Erkrankungen führen bei Kindern, 5 - 18 Lebensjahr, zu akuten rheumatischen
Fieber. Der Kinderarzt eines Kindes wird bei Streptokokken Erkrankungen gerne ein Antibiotikum einsetzen um evtl. Ausbreitungen und Folgeerkrankung entgegen zu wirken. Nach einem rheumatischen Fieber besteht die Gefahr das sich beim Kind eine rheumatischer Endokarditis, Herzklappenfehler, entwickelt. Entweder an der Mitralklappe, zwischen dem linken Vorhof und linken Herzkammer oder an der Aortenklappe, zwischen der linken Herzkammer und der Aorta, Blutgefäß das aus dem Herzen sauerstoffreiches Blut in der Organismus transportiert.
Sollte sich die Viruserkrankung auf das Gehirn zum am Corpus striatum im Mesenzephalon
ausbreiten wird sie zur Coreaminor. Auch bekannt als Feitztanz. Wilde und unkontrollierte
Bewegungen, mit großen Artikulationsproblem verbunden.

 

Die Corea ist die 3. Konsequenz
Ablauf:
- akutes rheumatisches Fieber Synovialis
- rheumatisches Endokarditis
- rheumatischer Enzephalitis (Mesenzephalon)
- Nur wenn es in dieser Reihenfolge abläuft kommt es zur Coreaminor. Und nun kann man
nachvollziehen warum ein behandelnder Arzt eines Kindes Antibiotikum verabreicht.
Für Erwachsene Person sind Streptokokken Erkrankungen eher Harmlos einzustufen.
Die 4. Konsequenz aus einer Streptokokken Infektion wäre:
Es kann sein, das sich in den Kapillarschlingen in den Glomeruli der Nieren IK's ansetzen. Dort
wird der sogenannte Primärharn gebildet. Wenn die Glomeruli durch eine Immunkomplex
Vaskulitis geschädigt werden dann entwickelt sich daraus eine Glomerulifluoritis. Gegen diese
Erkrankung kann man nicht viel unternehmen. Bei rapiden Krankheitsverläufen der Glomerulifluoritis kann man daran sterben. Oder aber, ein chronischer Verlauf zerstört die Glomeruli in den Nieren und man wird zum Dialysepatient und wartet auf eine Spenderniere.
Bei der Glomerulifluoritis liegt ein solitäres, solo = Einzeln, Krankheitsbild vor und ist nicht mit
dem zuvor beschrieben Infektionsabfolge der Coreaminor angebracht.
Die Therapie der Wahl ist: Penizillin 1 - 5 Jahren und in besonders schweren Fällen lebenslang.

 

Typ IV: Allergien vom Spättyp, nach Coombs und Gell, kommt von T-Lymphozyten zustande
Achtung: Wir befinden wir uns im spezifischen Immunabwehrsystem!!!
Kontaktallergie/Kontaktallergene
Die allergische Reaktion läuft folgendermaßen ab:
→ Der Organismus ist durch eine Induktion sensibilisiert.
→ es kommt zu einer erneuten Exposition. Erneut heißt: Man ist gegen eine Substanzen erst dann
allergisch wenn man zuvor Kontakt damit gehabt hat. Die Ausnahmen davon sind
Kreuzsensibilisierung. Exposition heißt auch: Zweitkontakt.
→ Symptomatik: Kontaktallergie z.B. durch Modeschmuck Nickel/Chromallergie
nach 12 Stunden treten an der Kontaktstelle Erythem, Ödem auf - die Haut ist gerötet und
leicht geschwollen - nach 24 Stunden können an der Kontaktstelle eine Infiltration mit T-Lymphozyten nachgewiesen werden nach 48 Stunden treten Verhärtungen, Induration und Exanthem, ein spezifischen Hautausschlag, auf nach 1 Woche kommt es zur Abheilung.
Verursacht durch Kontaktexeme findet eine sogenannte Organabstoßung, Hautabstoßung, statt
Bei implantierten Organe könnte es bei Komplikationen auch zu einer Organabstoßung kommen.
Die Verlauf Symptomatik ist die Selbe. Zuerst kommt es zu eine Induktion mit Sensibilisierung,
dann zur erneuten Exposition, weil das betroffene Organ noch immer vorhanden ist, die wiederum dann über die T-Lymphozyten zur Organabstoßung führt.

 

12. Anaphylaktischer Schock
Der Anaphylaktischer Schock, oder auch Anaphylaxie genannt, ist eine allergische Reaktion
die im Blut abläuft, und nicht die Schleimhäuten betrifft.
Das macht den unterschied zwischen Leben und Tod.
Im Blut befinden sind basophile Granulozyten. Wenn sie aus dem Blut ins Gewebe auswandern,
nennt man sie Mastzelle.
Wir Bewegung uns ab sofort wieder im unspezifischem Immunabwehrsystem.
Die basophile Granulozyten im BLUT haben auf ihre Oberfläche unzähligen viele Vesikeln die
alle mit Histamin und weiteren Entzündungsmediatoren gefüllt sind. Die Vesikeln haben die
Aufgaben bei Entzündungsreaktionen, Ag Kontakt, als Entzündungsmediatoren zu agieren.
Des Weiteren sitzen auf der Zelloberfläche von basophile Granulozyten 100.000 bis 500.000
zytophile IgE's (Immunglobulinen der Gruppe E).

 

Das Szenarium:
Angenommen ein Mensch ist gegen irgendwelche Pollen allergisch. Würde die Allergie auslösende Substanz nun direkt ins Blut geraten, mittel unsauberen Medikamenten über Infusion, Spritze oder Wunden, dann kommt es auf der Zelloberfläche der basophile Granulozyten, die über und über mit IgE's besetzt sind, zum Allergenkontakt. Dadurch kommt es zu einer Degranulation. Die Vesikeln platzen auf und geben ihren Inhalt an ihre Umgebung ab. Die Degranulation führt zur Freisetzung von Histamin und Serotonin, die beide Entzündungsmediatoren sind, aber es werden auch noch andere Mediatoren freigesetzt wie z.B. Leukotriähne.
Die Entzündungsmediatoren setzen dann folgende Prozesse in gang.

 

1. Vasodilitation = eine Weitstellung der Blutgefäße
Das Gefäßsystem fasst ca. 6 Liter Blut. Das Fassungsvermögen vom Gefäßsystem ist dann auf 6
Liter ausgelegt. KOMMT es nun dazu das überall im Körper eine Vasodilitation stattfindet und alle Blutgefäße stellen sich auf weit, so dass die Durchschnittsgröße im Gefäß sich verdoppelt, fehlt dem Körper Flüssigkeit, Blut. Der Druck in den Blutgefäßen fällt dramatisch ab, als würden
man die Luft aus dem Autoreifen entweichen lassen. Das Herz fängt an erheblich schneller zu
schlagen um genügend sauerstoffreiches Blut ins Gehirn und an die Organe zu fördern. Jedoch
fehlt der Druck, um alles zu erreichen.

 

2. Gefäß-Permeabilität = die Blutgefäße werden spröde und durchlässiger.
Mit der Durchlässigkeit der Blutgefäße verliert das Blutgefäßsystem Flüssigkeit, Blut, in das
umgebende Gewebe, z.B. in das Muskelgewebe, Subkutan Gewebe, etc. Der Blutdruck fällt ins
unermessliche weil nur noch wenig Blut, Flüssigkeit, in den Blutgefäßen befinden. Das Herz
pumpt und pumpt aber es kommt nur wenig Blut zurück zum Herzen und das Herz selber kann
kaum noch Blut ins Gehirn oder in anderen Organe fördern. Es kommt zur Unterversorgung mit
sauerstoffreiches Blut, was auf kurz oder lang zum Exitus führt, sollte nicht umgehend geholfen
werden. NOTFALL

 

Aufbau der Blutgefäßwand von außen.
Interdigtirenden Prodozyten halten die Gefäßwände zusammen und können die
Durchlässigkeit kontrollieren und einstellen. Die Füßen-artige Zellen regeln den Gefäßstatus.
Kommt es zu einer Vasodilitation, auf Grund einer allergischen Reaktion, öffnen sich diese Füßenartigen Zellen und lassen das Blut, Flüssigkeit, in das umgebende Gewebe aussickern. Das
Blutgefäßsystem verliert sein Blut und das Herz kann nicht mehr seine Tätigkeit nachgehen.
Beide, die Vasodilitation und Gefäß-Permeabilität gefährden das Leben. NOTFALL
NOTFALL
Der Blutdruck fällt rapide (RR = nach Riva Roche)
Das Herz schlägt schneller (Tachykardie)
Aus diesen beiden Prozesse heraus entwickelt sich der anaphylaktischer Schock.
Hier entsteht eine Relative und Absolute Hypovolämie.
Das bedeutet das Volumen des Blutes wird relativ weniger, weil die Gefäße immer weiter werden.
Und absolut weil die Gefäße durchlässig werden und Blut ins Gewebe versickert (Blutverlust).
Was dann zum Kreislaufversagen führt. Dadurch werden Organe teils irreversibel geschädigt,
nicht mehr Rückgängig, und wenn hier nicht sofort eingegriffen wird kommt es zum Tode.
Wie erkenne ich ob ein Mensch für eine Anaphylaxie gefährdet ist?
Menschen die eine Allergische Disposition aufweisen, sogenannte Atopieka (Atopie). Bei diesen
Menschen liegt ein genetisch bedingtes und vergrößertes Allergierisiko vor. Man kann durch
eine ausführliche Anamnese dieses Risiko erkennen.
Liegt in der Vergangenheit und Kindheit folgende Vorerkrankungen vor:
Milchschorf
Neurodermitis
Asthma bronchiales
Urtikaria, Nesselfieber (Hautausschlag)
Allergische Rhinitis (Heuschnupfen) Rhinitis allergica
Endogene Ekzeme (unspezifische Hautausschläge)
Das sind Hinweise darauf das der Mensch hoch Allergie gefährdet ist.
Wenn ein Mensch schon unter einer Inhalationsallergie, Pollenallergie, erkrankt ist können sich mit der Zeit auch weitere Allergien, wie zum Beispiel Invasionsallergie, Lactose Unverträglichkeit;
ausbreiten.

 

Regel:
Wenn ein Mensch zur Zeit eine aktive Allergie hat ist er gefährdet eine weitere Allergie aufzubauen. Bei sessionalen Allergien kann man davon ausgehen das sie ihre Maximale Höhepunkt haben und dann abflachen.
Bei der Allergie-Verbreitung ist folgende zu berücksichtigen. Von 100 Neu-Allergikern sind 70-80
gefährdete Personen und nur 20-30 Personen gehören zu den nicht gefährden.
Hat ein Mensch eine Allergie so ist er deutlich gefährdet eine zweite zu bekommen.

 

Für die Anaphylaktische Reaktion gilt folgendes:
Das Anaphylaxie Risiko ist bei den Allergikern erhöht.
Die Anaphylaxie geht parenteral, am Magen Darmtrakt vorbei. Wir bekommen Substanzen in den
Organismus, nicht jedoch über den Magen Darmtrakt hinein. Das kann über eine Injektion oder
über ein Mückenstich erfolgen. Dabei muss es noch nicht mal ein Intravenöse Injektion in die
Vene sein. Sobald Substanzen die Hautbarriere überwinden können und in das Subkutanes Gewebe gelangen, kann eine Anaphylaktische Reaktion erfolgen (Wespen-, Bienenstiche). Über den Stoffwechsel und Blutgefäße gelangt die injizierte Substanzen überall im Organismus hin. Dadurch ist das Risiko das ein anaphylaktischer Schock auftreten kann, groß.

 

13. Allergien Symptome
Viele Allergiereaktionen finden an der Aufnahme- oder Kontaktstelle statt. Jedoch gibt es auch
allergische Reaktionen die nicht unbedingt an der Aufnahme- oder Kontaktstelle stattfinden und
sich anderswo zeigen.
Zu den Allergiereaktionen die direkt an der Aufnahme- oder Kontaktstellen stattfinden, zählen:
Rhinitis allergica
allergische Asthma
Nahrungsmittelallergien
Allgemeine Allergiesymptome:
Schleimhautreaktion, Schleimhautentzündungen (Rhinitis allergica)
Jucken und Schmerzen (Penizillin Allergie)
Fieber (Malaria
unspezifische Gelenkschmerzen (Grippale Symptome)
Muskelschmerzen, Myalgien
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Asthma bronchiale (10% rein allergisch, 80% allergischen Anteil)
Kopfschmerzen, Migräne = Rotwein, Käse, Schokolade sind dafür bekannt das sie Serotonin
enthalten und Migräneanfälle fördern können

 

Beispiel:
Eosinophilie, die Vermehrung von eosinophile Granulozyten
3 Personen kommen in ihre Praxis. Alle 3 haben unterschiedliche Eosinophilie. Was haben Sie:
1. Person hat eine allergische Reaktion
2. Person hat eine Parasiten Befall, z.B. Würmer
3. Person hat gerade eine Infektionskrankheit überstanden.
In allen drei Fällen erhöhen sich die eosinophile Granulozyten und alle 3 Personen haben rote
Wangen. Die Morgenröte der Genesung.

 

14. Allergische Erkrankungen
Mit allergischen Komplementen:
Asthma bronchiale fordert jährlich allein in Deutschland 6000 Tode. Asthma bronchiale ist keine
reine Allergie geförderte Erkrankung. Ist jedoch der Erkrankte Allergiker und lässt das Allergen weg fallen die Asthmaanfälle weg.
Neurodermitis ist nicht reine allergisch bedingt. Sie hat eine allergische Komponente. Lässt der
Erkrankte den Auslöser, Allergen, weg sind die Ausbrüche soweit gestoppt. JEDOCH ist die
Neurodermitis Erkrankungen immer noch im Organismus vorhanden.
Kollagenosen gehören zu den Autoimmunerkrankungen.
Zu den Kollagenosen gehört die „Systemischer Lupus erythematodes“. Hierbei wird der
Organismus allmählich vom Immunsystem zersetzt. Das Bindegewebe wird zerstört und mit größter Wahrscheinlichkeit von Haptenbesatz auf dem Bindegewebe. Haptene gehen
Eiweißverbindungen ein und werden dann zum Vollallergen. Das Immunsystem vernichtet dann
alle Eiweiße mit Haptenbesatz übersieht aber das sie den Organismus zerstören.
Die tödliche Erkrankung „Sklerodermie“ Die Haut zieht sich immer weiter zusammen und der
Erkrankte hat das Gefühl das die Haut viel zu eng geworden ist. Eine gewissen Steifigkeit macht
sich breit und der Mund lässt sich kaum noch öffnen. Rattenbiss-Nekrosen an den Fingerspitzen
und platzen schließlich auf.
Dermato- und Polymyositis, in beiden Erkrankungsfällen werden die Haut, Bindegewebe und der
Muskel zersetzt, zerstört.
Morbus Sjögren, sicca Syndrom laufen drei Bereiche des Organismus trocken.
Xerodermie = trockene Haut
Xerostomie = die trockene Mundschleimhaut
Xerophthalmie = trockene Augen
Man teilt alle 3 Erkrankungen zu den Autoimmunkrankheiten ein.
Autoimmunerkrankungen zerstören, zersetzen, das körpereigene Bindegewebe
und Collagen. Ursache unbekannt!

 

Die Zahl der Allergiker nimmt rasant zu. Es gibt einen Ansatz warum das so ist.
Genetischen Untersuchungen eines Urvolks hat ergeben, das auf dessen Genom nur 10 Genorten
über die Komplexität des Immunsystem entscheiden. Auf dem Chromosomen eine Europäer oder
eines Amerikaners entscheiden 40 Genorten wie Komplex das Immunsystem wird. Unser
Immunsystem wird immer Kompetenter, Irritierbarer und Nervöser. Und das ist ein Grund
warum die Allergien immer weiter zunehmen. Zudem werden wir immer mehr mit Substanzen
konfrontiert, die den Organismus zu irgendeine Reaktion herausfordert.
Das Immunsystem, das auch Nashörner zu töten vermag, ist in seiner Komplexität noch nicht
ausgeforscht und lässt noch viele Fragen offen.