Faszienmassage: Definition

Die Kriterien sind:

  1. Die Massagetechnik muss die Zielsetzung verfolgen das kollagene Bindegewebe (Faszien) gezielt zu behandeln, und sollte manualtherpeutisch (mit den Händen) ausgeführt werden.
  2. Die Massagetechnik muss das Verschieben von Gewebeschichten in der superficialis Ebene (oberflächig: Cutis, Subcutis, Fascia superficialis) und profunda Ebene (tief: darunterliegende Hypodermis, Fascia profunda - Epimysium, Perimysium, Endomysium -) bewirken und die darin befindlichen kollagene Bindegewebsfasern (Retinaculum cutis superficialis und  profunda-) stretchen.
  3. Die Massageintensität sollte den Creep Effekt am Epimysium (äußeren Muskelfaszienhülle) auslösen können.
  4. Die Massagetechnik sollte fasziale Mechanorezeptoren (z.B. Golgi Rezeptoren, Ruffini-Körperchen, Pacini-Körperchen, interstitielle Nervenendigungen) als auch Myofibroblasten stimulieren und darüber den allgemeinen Faszientonus (Spannungszustand) positiv beeinflussen.

Made by Akkinson®  Autorin: Phuangphayom Yodprang

Wirkungsweise der Akkinson® Vario Massagetechnik (Faszienmassage Variante)

  1. Die Massagetechnik muss die Zielsetzung verfolgen das kollagene Bindegewebe (Faszien) gezielt zu behandeln, und sollte manualtherpeutisch (mit den Händen) ausgeführt werden.
  2. Die Massagetechnik muss das Verschieben von Gewebeschichten in der superficialis Ebene (oberflächig: Cutis, Subcutis, Fascia superficialis) und profunda Ebene (tief: darunterliegende Hypodermis, Fascia profunda - Epimysium, Perimysium, Endomysium -) bewirken und die darin befindlichen kollagene Bindegewebsfasern (Retinaculum cutis superficialis und  profunda-) stretchen. Wirkung: Lokale Faszienverfilzungen, Crosslinks- und Fibrinverklebungen werden gelockert. Davon ausgehende Stoffwechsel-Abfallprodukte (Volksmund: Schlackenstoffe) und Andere (z.B. Abfallprodukten der Mitochondrien, wie freie Radikale, Entzündungsbotenstoffe) werden von der Gewebeflüssigkeit über kleine Venen und Lymphbahnen (Lymphe) abtransportiert. Durch die Faszienmassage ausgelöster Sogeffekt im Extrazellularraum (EZR) (Vakuumeffekt) und dem Schwammeffekt, ausgehend vom faszialem Gewebe selbst, wird frische, sauerstoff- und nährstoffreiche Gewebeflüssigkeit in die extrazellulären Matrix (EZM) transportiert. Die Flüssigkeitsspeicherkapazität der Faszien wird positiv beeinflusst und verjüngt lokal das Gewebe. Der pH-Wert im Gewebe verbessert sich. Erneuerungsprozesse werden im ganzen Extrazellularraum (EZR) aktiviert. Die gestretchten Bindegewebsstränge (Faszien) werden elastischer und lösen unter anderen einen positiven Cellulite Effekt aus.
  3. Die Massageintensität sollte den Creep Effekt am Epimysium (äußeren Muskelfaszienhülle) auslösen können. Wirkung: Die lokale Elastizität der äußeren Muskelfaszienhülle (Epimysium) wird kurzzeitig verbessert. Das Endomysium wird durch die passive, exzentrische Massageeinwirkung gestärkt und die Gleiteigenschaften des Perimysium (zwischen den Faszikeln) und Endomysium (zwischen den Muskelfasern) verbessert.
  4. Die Massagetechnik sollte fasziale Mechanorezeptoren (z.B. Golgi Rezeptoren, Ruffini-Körperchen, Pacini-Körperchen, interstitielle Nervenendigungen) als auch Myofibroblasten stimulieren und darüber den allgemeinen Faszientonus (Spannungszustand) positiv beeinflussen. Wirkung: Die Einflussnahme auf lokale fasziale Rezeptoren (Sensorik des Organismus), und das damit verbundene vegetative Nervensystem (parasympathtische Nervensystem), sind in einer effektiven Faszienmassage von essenzieller Bedeutung. Faszien sind mit sensorischen Rezeptoren hochgradig innerviert und stellt nach Dr. Robert Schleips Forschung das reichhaltigste Sinnesorgan im menschlichen Organismus dar. Durch die Stimulierung von bestimmten faszialen Rezeptoren sind lokale Extravasation und eine Fluiditätsverbesserung in der Grundsubstanz zu erwarten, die in der Extrazellulären Matrix (EZM) im Extrazellularraum (EZR) regenerative Prozesse einleiten.

Schutzrechte: DPMA und Euipo (EU Tademark)

Made by Akkinson®  Autorin: Phuangphayom Yodprang