Definition: Faszien Massage

Die Kriterien für eine Faszienmassage sind:

  1. Die Massagetechnik muss das Verschieben von Gewebeschichten untereinander in der superfisciales Ebene ermöglichen und manualtherpeutisch, mit den Händen, erfolgen. Durch das gezielte verschieben der Gewebeschichten werden Crosslinks- und Fibrinverklebungen als auch fasziale Verfilzungen aufgelöst.
  2. Die Massageintensität sollte den Creep Effekt in der profund Ebene auslösen können (myofascia).
  3. Die Massagetechnik sollte an den behandelten Bereich spezifische Mechanorezeptoren, Myofibroblasten sowie interstitiellen freien Nervenendigungen stimulieren, die den Faszientonus beeinflussen. Damit verbunden sind Extravasation und eine Fluiditätserhöhung in der Grundsubstanz, die in der extrazellulären Matrix regenerative Prozesse einleiten.
  4. Die lokale Körperflüssigkeitszirkulation sollte durch die eingesetzte Massagetechnik intensiv angeregt werden und die lokale Stoffwechselsituation im Gewebe verbessern als auch die Stoffwechselaustauschprozesse im Organismus fördern.
Schutzrechte: DPMA und Euipo (EU Tademark)

Autor: Bernd Yodprang