Definition: Faszienmassage

Die Kriterien für eine effektive und nachhaltige Faszien-Massagetechnik

  1. Die Massagetechnik soll zielgerichtet das Kollagene Bindegewebe (Faszien) behandeln. Faszienverfilzungen, Crosslinks- und Fibrinverklebungen auflösen und manuell (mit den Händen) ausgeführt werden.
  2. Die Intensität der Massagetechnik soll Situationsgerecht, je nach Verspannungsgrad und Typ, anpassungsfähig sein. Gleichwohl soll mit einer Intensitätserhöhung ein planbarer und kurzzeitiger Creep Effekt am Epimysium (äußeren Muskelfaszienhülle) auslösbar sein.
  3. Die oberen Gewebeschichten der superficialis Ebene: Cutis, Subcutis, Fascia superficialis (Körperfaszie) und/oder die tieferen Gewebeschichten, profunda Ebene: Fascia profunda (Muskelfaszien) = Epimysium, Perimysium, Endomysium sollen über die Faszien-Massagetechnik gelockert und gestärkt werden. Parallel dazu soll die Massagetechnik in der extrazelluläre Matrix die Grundsubstanz durch Extravasation erhöhen und die Fluidität verbessern. Treffen alle beschriebenen Kriterien, inkl. unter Punkt 5 aufgeführten Kriterien, zu, beschleunigen sich die körpereigenen Regenerationsprozesse. Des Weiteren soll durch die fasziale Stimulierung der Abtransport von Schlackenstoffen, Rückstände, aus dem Gewebe über das Lymphsystem und venöse Gefäße angestoßen werden (Detox pur).
  4. Kollagene Bindegewebefasern der superficialis Ebene (Retinaculum cutis superficialis und profunda) sollen durch die Massagetechnik gedehnt werden und darüber die Wiederherstellung und / oder der Erhalt ihrer dynamischen Form, inkl. ein Anti Cellulite Effekt, bewirken.
  5. Die Massagetechnik muss im speziellen fasziale Rezeptoren (Mechanorezeptoren: Golgi Rezeptoren, Ruffini-Körperchen, Pacini-Körperchen), entsprechend ihren Attributen, stimulieren können und darüber den Faszientonus (Spannungszustand) mit regeln.
  6. Eine lokale und unnatürliche Ansammlung von Myofibroblast im faszialen Gewebe soll durch die Massagetechnik zum Auflösen gebracht werden, und die verbliebenen Myofibroblasten zum Entspannen animieren.
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Wirkprinzip der Akkinson® Vario Massagetechnik

Die originale Faszien-Massagetechnik

  1. Die Faszien-Massagetechnik verfolgt die Zielsetzung das Kollagene Bindegewebe (Faszien) gezielt zu behandeln, und Faszienverfilzungen, Crosslinks- und Fibrinverklebungen aufzulösen. Zudem wird die Massagetechnik manuell (mit den Händen) ausgeführt.
  2. Die planbaren Intensitätseinstufungen der Faszien-Massagetechnik lassen unter anderem einen kurzzeitigen Creep Effekt am Epimysium (äußeren Muskelfaszienhülle) zu (in der höchsten Intensität).
    Lokale Wirkung: Die Elastizität der äußeren Muskelfaszienhülle (
    Epimysium) wird kurzzeitig, lokal, verbessert. Das Endomysium (Muskelfaszien innerhalb der Muskulatur) wird durch die passive, exzentrische Massageeinwirkung gelockert und zugleich gestärkt. Die Gleiteigenschaften vom Perimysium (zwischen den Faszikeln) und Endomysium (zwischen den Muskelfasern) werden verbessert und die Stoffwechselprozesse angeregt.
  3. Die oberen Gewebeschichten der superficialis Ebene: Cutis, Subcutis, Fascia superficialis (Körperfaszie) und/oder die tieferen Gewebeschichten, profunda Ebene: Fascia profunda (Muskelfaszien) = Epimysium, Perimysium, Endomysium werden durch die Faszien-Massagetechnik gelockert und gestärkt. Parallel dazu wird in der extrazelluläre Matrix die Grundsubstanz durch Extravasation erhöht und die Fluidität verbessert.
    Lokale Wirkung: Faszienverfilzungen, Crosslinks- und Fibrinverklebungen werden aufgespürt und aufgelockert. Des Weiteren werden Stoffwechsel-Abfallprodukte (Volksmund: Schlackenstoffen z.B. Abfallprodukten der Mitochondrien, Entzündungsbodenstoffe) aus dem faszialen Gewebe gelöst und über das Lymphsystem (Gewebeflüssigkeit) und venöse Gefäße ausgeleitet. Durch die Faszien-Massagetechnik ausgelöster Sogeffekt im Extrazellularraum (EZR) (Vakuumeffekt) wird frische, Sauerstoff- und nährstoffreiche Gewebeflüssigkeit in die extrazellulären Matrix (EZM) transportiert. Die Flüssigkeitsspeicherkapazität der Faszien wird positiv beeinflusst und verjüngt lokal das Gewebe. Der pH-Wert im Gewebe verbessert sich. Erneuerungsprozesse werden im ganzen Extrazellularraum (EZR) aktiviert und körpereigene Regenerationsprozesse beschleunigt.
  4. Kollagene Bindegewebefasern der superficialis Ebene (Retinaculum cutis superficialis und profunda) werden durch die Massagetechnik gedehnt und dient einerseits zum Erhalt und / oder zur Wiederherstellung ihrer dynamischen Form (Anti Cellulite-Effekt).
  5. Die Faszien-Massagetechnik stimuliert die faszialen Rezeptoren (Mechanorezeptoren: Golgi Rezeptoren, Ruffini-Körperchen, Pacini-Körperchen) und beeinflusst darüber den Faszientonus (Spannungszustand).
    Lokale Wirkung: Die Einwirkung auf fasziale Rezeptoren (Sensorik) mit direktem Zugang zum
    vegetative Nervensystem sind in einer effektiven Faszienmassage von essenzieller Bedeutung. Faszien sind mit sensorischen Rezeptoren hochgradig innerviert und stellt laut der Faszienforschung das reichhaltigste Sinnesorgan im menschlichen Organismus, nach der Haut, dar. Durch die Stimulierung von bestimmten faszialen Rezeptoren sind weitere lokale Extravasation und eine Fluiditätsverbesserung in der Grundsubstanz zu erwarten, die in der extrazellulären Matrix (EZM) im Extrazellularraum (EZR) regenerative Prozesse einleiten. Liegen im faszialem Gewebe eine anormale Ansammlung von Myofibroblasten vor, und führen diese zu lokalen Verspannungen, werden sie durch die Massagetechnik zum Entspannen angeregt und die unnatürlichen Ansammlungen aufgelöst.
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