Akkinson® im Wandel der Zeit

History / Geschichte

Die Akkinson® Vario Massagetechnik beruht auf eine alte Methode aus dem 19. Jahrhundert. Laut Überlieferung stammte die Methode von einem Herrn Akkinson aus Nordamerika und hatte die Zielsetzung die Tiefen-Muskulatur zu lockern. Die Spätindustrialisierung (1860–1890) war voll im Gange und man arbeitete schwer körperlich. Zu diesem Zeitpunkt war jede Form von Behandlung willkommen, die die muskulären Problematiken und die damit einhergehenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen lösten. Die Neben- oder vielmehr Nachwirkungen der Methode waren damals zweitrangig! Der Nutzen der Methode stand im Vordergrund.
Je weiter sich die Industrialisierung fortschritt und die digitale Revolution einherging, desto weniger schwer wurde körperlich gearbeitet. Die Methode geriet in die Vergessenheit und neue sanftere Behandlungstechniken nahmen den Platz ein z.B. Fango-Behandlungen.
2009: Auf der Suche nach einer Massagetechnik, die das fasziale Gewebe spezifisch anspricht, wurden unterschiedlichste Behandlungstechniken von uns auf Faszientauglichkeit getestet.

Die
Kriterien für eine Faszienmassagetechnik sind:
  1. Die Massagetechnik muss das Verschieben von Gewebeschichten untereinander in der superfisciales Ebene ermöglichen und manualtherpeutisch, mit den Händen, erfolgen. Durch das gezielte verschieben der Gewebeschichten werden Crosslinks- und Fibrinverklebungen als auch fasziale Verfilzungen aufgelöst.
  2. Die Massageintensität sollte den Creep Effekt in der profund Ebene auslösen können (myofascia).
  3. Die Massagetechnik sollte an den behandelten Bereich spezifische Mechanorezeptoren, Myofibroblasten sowie interstitiellen freien Nervenendigungen stimulieren, die den Faszientonus beeinflussen. Damit verbunden sind Extravasation und eine Fluiditätserhöhung in der Grundsubstanz, die in der extrazellulären Matrix regenerative Prozesse einleiten.
  4. Die lokale Körperflüssigkeitszirkulation sollte durch die eingesetzte Massagetechnik intensiv angeregt werden und die lokale Stoffwechselsituation im Gewebe verbessern als auch die Stoffwechselaustauschprozesse im Organismus fördern.
Jede von uns getestete Massagetechnik hatte ihre Vorzüge,  jedoch keine erfüllte alle Kriterien für eine vollwertige Faszienmassage.

Die Grundlagetechnik für eine effiziente und nachhaltige Faszienmassage fanden wir in der ursprünglichen Methode von Herrn Akkinson. Wir wandelten die Methode in eine Massagetechnik mit speziellen Abläufen, neuen Handtechniken und Intensitätseinstufungen um, und benannten sie nach dem Technikgeber "Akkinson" (Akkinso
n® Vario Massagetechnik). Eine intensive Recherche in In- und Ausland nach einem Rechteinhaber auf "Akkinson" verliefen 2010 ins leere. Wir fanden keinen kompetenten Ansprechpartner noch ein Institut.
Die Entwicklung der Akkinson® Vario Massagetechnik schritt während dessen voran. Nach knapp zwei jähriger Entwicklungszeit und unzähligen Probanden Durchgänge, konnten wir Anfang 2011 die Akkinson® Vario Massagetechnik und die daraus resultierende Akkinson® Faszienmassage vorstellen und einführen. Gleichzeitig wurden umfangreiche Schutzrechte in In- und Ausland erworben.

Schutzrechte: DPMA und Euipo (EU Tademark)

Autor: Phuangphayom Yodprang