Myofibroblast

Myofibroblasten, der Ausgangspunkt von schmerzhaften Faszienverspannungen

Myofibroblasten wandern durch das menschliche Gewebe und sind bei einer Wundversorgungen mithin die ersten vor Ort. Myofibroblasten haben bis zu ihrer Entstehung ein bewegtes Eigenleben hinter sich. Als Fibroblasten in der extrazellulären Matrix gestartet, synthetisieren sie in ihrer ersten Existenz Kollagen, die für unterschiedliche Faszientypen benötigt werden. Kollagen ist das Strukturprotein aus den Faszien gestrickt werden. Im zweiten Leben wandeln sich Fibroblasten mit Hilfe von Makrophagen in Myofibroblasten um. Neben der Wundheilung haben Myofibroblasten ähnliche Eigenschaften wie glatte Muskelzellen und wandern unter anderen in das kollagene Bindegewebe (Faszien), Aponeurose etc. ein. Eine hohe Ansammlung von Myofibroblasten an bestimmten lokalen Bereiche zeigt eine starke Beanspruchung der Körperregion auf.
Die Besonderheit von kollagenes Bindegewebe (Faszien): Es organisiert sich als Netzwerk. In den Körperregionen das durch sportliche Aktivitäten aber auch durch Fehl-, Schonhaltung oder Überlastungen stark belastet wird, organisiert sich das Fasziennetzwerk neu, indem es eine höhere Ansammlung von Faszien an diesen Stellen organisiert.
Faszien dienen dem Körper als Stütz- und kraftübertragendes Gewebe. Myofibroblasten sammeln sich an den belasteten Bereich als Unterstützung mit an. Die Eigenschaften von glatten Muskelzellen sind: Sie haben keine große Amplitude, Wegstrecke, zum anziehen. Ihr Wirkungskreis ist eingeschränkt. Wenn sie jedoch kontrahieren, anziehen, dann dauerhaft, ohne müde zu werden, weshalb man glatte Muskulaturzellen am Herzen vorfindet!
Normalerweise kann sich kollagenes Bindegewebe nicht von alleine kontrahieren, zusammenziehen. Durch die Ansammlung von Myofibroblasten im kollagenes Bindegewebe ändert sich die Ausgangssituation. Je hochgradiger gewisse Körperregionen belastet sind, desto mehr Myofibroblasten wandern dort ein. Normalerweise kein Problem, sie unterstützen nur die Funktionen. Kommen jedoch fehlende Kontraktions- und Dehnreize durch Fehlhaltung oder Schonhaltung hinzu, beginnt das Desaster. Verklebungen beginnen und breiten sich aus. Die Gewebsflüssigkeitszirkulation wird eingeschränkt, fasziale Mechanorezeptoren und Nervenbahnen als auch Blutgefäße können eingeklemmt, eingeengt, werden.

Für eine gute Gewebeflüssigkeitszirkulation sind Muskelaktivitäten erforderlich, die den Abtransport von angereicherte Schlackstoffe, Stoffwechselabfallprodukte, über den Stoffwechsel, Lymphe, mit organisiert. Bleiben die beschriebenen Stoffwechselprozesse, Dehn- und Kontraktionsreize im Gewebe aus, beginnt die Verhärtungsphase. Dabei verschiebt sich der pH-Wert im Gewebe und Entzündungsbodenstoffe werden ausgeschüttet. Sie können ohne Vorwahrnung, von einem Moment auf den anderen, Entzündnungen im lokalen Gewebe verursachen.

Myofibroblasten gehen in dieser Situation in Dauerkontraktion und unterstützen den betroffenen Bereich, was wiederum weitere Bewegungseinschränkungen und Schmerzen nach sich ziehen kann.

Nur ausreichende
Muskelaktivitäten die Kontaktions- und Dehnreize vom Gewebe abfordern, dienen als präventive Maßnahme.
Sind Verklebungen oder Verhärtungen auf den Vormarsch, kann das Akkinson® Behandlungskonzept:
... Akkinson® Faszienmassage oder Gelenkpflege Therapie, der Ausweg aus dem Desaster sein.

Made by Akkinson®
Autorin: Frau Phuangphayom Yodprang

Ein Heilversprechen ist nicht Gegenstand von Akkinson® Behandlungen und den hauseigenen Produkten. Die Behandlungen und Produkten ersetzen keinen Arztbesuch im Krankheitsfall.

 

Leitfaden: Wenn du nichts veränderst, verändert sich nichts.

KEINE Faszientherapie der Welt wird dauerhaft helfen können, wenn keine dauerhaften Veränderungen in den Alltagsroutinen erfolgen, die die gesundheitlichen Probleme auslösen.