Zur Zeit befinden sich einige Unterseiten in der Überarbeitung.

Gaina + Bernd
Gaina + Bernd

Herzlich willkommen auf der Webpräsentation vom

Akkinson® Institut.

 

Die Akkinson® Vario Massagetechnik und die daraus resultierenden Akkinson® Massagen, und insbesondere die "Faszien-Variante", wurden erstmals 2011 vom Akkinson® Institut vorgestellt.


Die Relevanz der Mechanorezeptoren, Myofibroblasten sowie interstitiellen freien Nervenendigungen und ihre spezifische Wirkung auf den Faszientonus und dem faszialen Regulationssystem, stehen im Mittelpunkt der Akkinson® Faszienbehandlungen.

Was passiert unter meiner Haut?

Wissenschaftliche Entdeckungsreise



1. Akkinson® Vario Massagetechnik

Vorab:

Die Akkinson® Vario Massagetechnik zielt, je nach Intensität, auf die

  • fascia superficiales: oberflächige Körperfaszie, oder
  • fascia profund: Muskelfaszien und Septen in der Tiefe (myofascia), ab.

  • Das einsetzen vom Creepeffekt (Deformation = Kriecheffekt) erfordert die höchste Intensität der Massagetechnik.
  • Intensitätseinstufung: Relax-, Sport- und Faszienvariante.
  • Je höher die Behandlungsintensität, desto mehr Zeit wird für eine Behandlungszone kalkuliert.

Die Akkinson® Vario Massagetechnik bewirkt das Verschieben von Gewebeschichten untereinander, und löst darüber Verfilzungen im faszialen Gewebe und Verklebungen, die von Fibrin oder Crosslinks ausgehen, auf.

 

Fibrinogen ist eine Vorstufe zu Fibrin (Gerinnungsfaktor). Eine lokale Ansammlung von Fibrinogen löst eine biochemische Reaktion aus und wandelt Fibrinogen in Fibrin um. Der Organismus geht davon aus, dass eine lokale Ansammlung von Fibrinogen eine offene Wunde anzeigt die es schnell zu verkleben gilt, bevor Viren oder Bakterien in die Wunde eindringen können. Statt dessen verklebt das Fibrin jetzt fasziales Gewebe. Ursache: u.a. fehlende Kontraktion- & Dehnreize.

 

Bei der Entstehung von lokalen Crosslinks kommt es zuerst zum Verlust von Grundsubstanz in der EZM, extrazelluläre Matrix. Infolgedessen nähern sich die kontraktilen Elemente des Muskels an, und beginnen zu verkleben. Diese Verklebungen bestehen meistens aus Wasserstoffbrücken. Die Steigerungsform von wasserlöslichen Crosslinks sind wasserunlösliche. Sie sind meistens schwieriger zu behandeln (Myogelose). Die Stoffwechselsituation der Muskulatur und die Synthese der Grundsubstanz sind beeinträchtigt.

 

Beide Arten der Verklebungen und die Verfilzung im faszialen Gewebe entstehen durch fehlende Kontraktion- & Dehnreize. Ursachen: Immobilisation (Bewegungsdefizit), Alter, Durchblutungsstörung und Muskelatrophie. Weitere Faktoren sind: saures Milieu (<pH-Wert) im Gewebe, zu geringer Flüssigkeitsaustausch im Gewebe, eingelagerte Schlackstoffe, Umweltgifte im Gewebe, schlechte Versorgung vom Organismus mit Nährstoffen u.v.m. Hinweis: Auch die Haut ist ein Resorptionsorgan für sehr kleine Molekülmasse (< 500 Da). Umweltgifte inklusiv!

 

Die vorgestellte Massagetechnik regt die Flüssigkeitszirkulation im behandelten Gewebe an.

 

Durch das Verschieben der Gewebeschichten werden interstitielle Rezeptoren (Mechanorezeptoren) stimuliert. Die Stimulierung bewirkt eine bessere Durchblutung im behandelten Gewebe. Die Grundsubstanz wird erhöht (Extravasation), indem mehr Blutplasma (flüssiger Anteil des Blutes) in die extrazelluläre Matrix (EZM) abgegeben und damit die Erneuerungsgeschwindigkeit der Grundsubstanz erhöht wird. Fibroblasten werden angeregt, Kollagen zu produzieren. Kollagen ist das Strukturprotein der Faszien. Die Faszienregeneration wird angeregt!

 

Im Zusammenspiel zwischen dem "Piezoeffekt"und der Akkinson® Vario Massagetechnik, die unter anderen die Vater-Pacini-Körperchen und Myofibroblasten gezielt stimuliert, sind weitere Faszienreaktionen (Faszienplastizitäten) zu erklären.

 

Die Flüssigkeitsspeicherkapazität der Faszien wird durch die Massagetechnik positiv beeinflusst und verjüngt das Gewebe.

 

Des Weiteren löst die Massagetechnik Schlackstoffe (Volksmund: Stoffwechsel-Abfallprodukte) aus dem Gewebe, die über das Lymphsystem und Blutgefäßen abtransportiert werden. Eine detoxische Wirkung tritt ein!

 

Mithin wirkt die Akkinson® Faszienmassage neurophysiologisch*!

 

Eine nachhaltige Wirkung tritt ab der 2. bzw. 3. Behandlung ein. Weitere Infomationen dazu finden Sie im >> Behandlungskonzept.

 

Keine andere manualtherapeutische Massagetechnik wirkt tiefer und effektiver auf Faszien und Rezeptoren ein, als die Akkinson® Faszienmassage!


Re&Ki Methode nach Akkinson®

2. Reiki in der Faszientherapie

Die Re&Ki Methode nach Akkinson® ist eine rezeptiv wirkende Faszientherapie, die speziell auf Mechanorezeptoren: Ruffini-Körperchen und Golgi-Sehenorgane, ausgelegt ist. Fasziengelose (Erstarrungen, die unter Narkoseeinwirkung ertastbar bleiben) lassen sich damit effektiv behandeln. Eine unmittelbare plastische Verformung der Faszien, im Fachjargon auch Thixotropie genannt, verflüssigt das behandelte Gewebe.

 

Weitere Behandlungszonen sind: Sehne-/Muskelansätze, Bänder, Bindegewebsplatten, z.B. große Rückenfaszie- (Fascia thorakolumbalis), Fußfaszie (Planta pedis) etc.

 

Stressbodenstoffe schützen das Leben und aktivieren das sympathische Nervensystem. Adrenalin, Noradreanlin sind die bekanntesten Stresshormonen. Dauerstresshormone können mörderisch sein und verursachen unter anderen hohe Anspannungen im faszialen Gewebe. Bluthochdruck, Durchschlafstörungen, Herunterregelung vom Immunsystem und Verdauungstrackt, Unausgeglichenheit und vieles mehr, gesellen sich dazu. Die Re&Ki Methode stimuliert die Ruffini-Körperchen (Rezeptoren) und das damit verbundene parasympathische Nervensystem, der Gegenspieler von  sympathische Nervensystem. Der Abbau von Stresshormonen und das Fördern von gesunden biochemischen Prozessen (Selbstheilungskräfte) ist die Zielsetzung.

 

Die rezeptive Faszientherapie machte es erforderlich neue Reiki-Behandlungstechniken einzuführen.

 

Zur Zeit wird die Re&Ki Methode als Ergänzung der Akkinson® Faszienmassage in der Akkinson® Praxis in Eltville angeboten. Weitere Infos zu >> "Reiki in der Faszientherapie"


Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Faszienforschung runden das Akkinson® Faszien-Behandlungskonzept ab.

In der Faszien-Kombinationsbehandlung ist Akkinson® einzigartig und seit 2011 zugleich "therapieführend!"

Akkinson® Faszienöl
Akkinson® Faszienöl

Eigens für die Akkinson® Faszienmassage wurde ein Faszienöl entwickelt. Das Faszienöl unterstützt die Behandlung zur Lockerung von verfilzten, verklebten und verhärteten Faszien und baut gleichermaßen ein Faszienschutz um die gelösten und losen Faszien auf. Die Pflegestoffen im Faszienöl verhindern ein erneutes verkleben, verfilzen der losen Faszien. Nicht nur die Klienten profitieren vom Faszienschutz. Das Akkinson® Faszienöl unterstützt die Behandler bei ihren manuellen Therapien und schützt Sie vor frühzeitigen Überanspruchung und Berufserkrankungen: an Gelenken, Faszien (Bindegewebe, Sehnen, Bändern) und Muskulatur.




Faszienanatomie


Oberflächige Körperfaszie
Oberflächige Körperfaszie
Tiefliegende Faszienstruckturen
Tiefliegende Faszienstruckturen

Fasziale-Strukturen im menschlichen Körper und ihre Behandlungsmöglichkeiten mit Faszienöl.

Legende: lat. Myo = Muskel; lat. Fascia = Faszie; lat. Gelose = Erstarrung/Verhärtung; Faszial = alle Bindegewebsartigen Collagenfasern = FaszienStrukturen; Code: ICD10-M79.1 (WHO Klassifizierungssystem) = Myofasziales Schmerzsyndrom; lat. Myofaszie = Muskelfaszien.



Neurophysiologische Wirkung

Die Akkinson® Vario Massagetechnik (Faszienvariante) wirkt mitunter neurophysiologisch. Das heißt: Von verfilzten, verklebten und verhärteten Faszien eingeklemmte, eingeengte Nervenfasern, Rezeptoren (Sensorik vom Körper) und Blutgefäße werden durch die auflockernde Wirkung der Akkinson® Vario Massagetechnik entlastet. Die Versorgung mit Sauerstoff- und nährstoffreichen Blutplasma, Gewebsflüssigkeit, wird in den Gewebestrukturen verbessert. Die natürliche Spannungsregulation korrigiert Fehlstellungen und/oder Fehlhaltungen, die von Verspannungsproblematiken ausgehen, von alleine. *Vorausgesetzt, es liegen keine pathologische Befunde vor die die natürliche neurophysiologische Wirkungsweise der Massagetechnik beeinträchtigt.


Das zeitgemäße Behandlungskonzept basiert auf drei Säulen:

  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Faszienforschung
  • Die Akkinson® Vario Massagetechnik
  • Hauseigene Akkinson® Produkte

 

Die Akkinson® Philosophie "Wärme erhalten, Wärme geben" rundet das Behandlungskonzept nach Akkinson® ab.

Ein Heilversprechen ist nicht Gegenstand von Akkinson® Behandlungen und den hauseigenen Produkten. Die Behandlungen und Produkten ersetzen keinen Arztbesuch im Krankheitsfall.

 

Leitfaden: KEINE Faszientherapie der Welt wird dauerhaft helfen können, wenn keine dauerhaften Veränderungen in den Alltagsroutinen erfolgen, die die gesundheitlichen Probleme auslösen.